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Jahreskreisfeste - Individual-Astrologie - Karin Kruse-Harder - Beratende Astrologin

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Der JAHRESKREIS

Im Rhythmus der Jahreszeiten
Das Jahr ist ein Kreislauf aus Werden, Wachsen, Reifen, Ernten, Loslassen und Neubeginn.

Die Jahreskreisfeste laden dazu ein, diese natürlichen Übergänge bewusst wahrzunehmen. Sie verbinden den Lauf der Sonne, die Veränderungen in der Natur und überlieferte saisonale Traditionen mit der Möglichkeit, auch den eigenen Lebensrhythmus bewusster zu erleben.


Das Jahresrad
Der heute bekannte Jahreskreis umfasst acht Stationen: Vier markieren die astronomischen Wendepunkte des Jahres – die beiden Tagundnachtgleichen und die beiden Sonnenwenden. Dazwischen liegen vier weitere saisonale Festpunkte: Imbolc, Beltane, Lughnasadh und Samhain.

Gemeinsam bilden sie das Jahresrad, das den Wechsel von Licht und Dunkelheit, Wachstum und Rückzug, Fülle und Loslassen symbolisch sichtbar macht.
Sonnenfeste


Ostara - der Aufbruch
20./21. März - Frühlings-Tagundnachtgleiche
Tag und Nacht sind nahezu ausgeglichen. Die Natur erwacht und neues Leben beginnt sichtbar zu werden.
Ostara symbolisiert
  • Aufbruch
  • Wachstum
  • Balance
  • neue Möglichkeiten.



Litha - die Fülle
20./.21. Juni - Sommersonnenwende
Zur Sommersonnenwende erreicht das Licht seinen Höhepunkt. Die Natur steht in ihrer größten Fülle.
Litha lädt dazu ein,
  • Lebenskraft
  • Fülle
  • Erreichtes bewusst wahrzunehmen.



Mabon  - die Balance
22./23. Setpember - Herbsttagundnachtgleiche
Tag und Nacht befinden sich erneut nahezu im Gleichgewicht. Die Natur wendet sich langsam dem Rückzug zu.
Mabon lädt ein zu
  • Dankbarkeit
  • Bilanz
  • Wertschätzung
  • bewusstem Loslassen.



Yule - das Licht
20./21. Dezember  - Wintersonnenwende
Mit der Wintersonnenwende erreicht die dunkle Jahreshälfte ihren Höhepunkt. Gleichzeitig beginnt das Licht wieder zuzunehmen.
Yule steht deshalb symbolisch für
  • Hoffnung
  • Neubeginn
  • wiederkehrendes Licht
Mondfeste


Imbolc - das Erwachen
1./2. Februar - Lichtmess
Die Tage werden spürbar länger. Nach der Ruhe des Winters zeigen sich erste Zeichen des kommenden Frühlings.
Imbolc steht für
  • Erwachen
  • Reinigung
  • Inspiration
  • Zuversicht.
(Imbolc fällt ursprünglich auf den 2. Vollmond nach der Wintersonnwende)



Beltane – die Lebensfreude
30. April /1. Mai - Walpurgisnacht
Die Natur steht in voller Entwicklung. Beltane markiert den Übergang in die hellere und fruchtbare Zeit des Jahres.
Im Mittelpunkt stehen
  • Lebensenergie
  • Schöpferkraft
  • Freude
  • Verbundenheit.
(Beltane fällt ursprünglich auf den 5. Vollmond nach der Wintersonnwende)



Lughnasadh -Die erste Ernte
1. August - Schnitterfest
Die ersten Früchte des Jahres werden geerntet. Was im Frühling begonnen und im Sommer entwickelt wurde, zeigt nun seine Ergebnisse.
Lughnasadh steht für
  • Ernte
  • Dankbarkeit
  • Anerkennung
  • Wertschätzung.
(Lughnasadh fällt ursprünglich auf den 8. Vollmond nach  der Wintersonnwende)



Samhain - der Übergang
31. Oktober/1. November - Ahnenfest
Die Natur zieht sich zurück. Samhain markiert den Übergang in die dunklere Jahreshälfte und steht traditionell für das Ende der Erntezeit.
Symbolisch geht es um
  • Loslassen
  • Erinnerung
  • Rückzug
  • Neubeginn im Verborgenen
(Samhain fällt ursprünglich auf den 11. Neumond nach der Wintersonnwende)
Was der Jahreskreis uns geben kann
Der Jahreskreis lädt nicht dazu ein, jeden Übergang auf eine bestimmte Weise feiern zu müssen.

Er kann vielmehr ein Anlass sein, innezuhalten:

  • Was beginnt gerade?
  • Was möchte wachsen?
  • Was ist zur Reife gekommen?
  • Was darf geerntet und gewürdigt werden?
  • Und was darf ich loslassen?

So wird der Jahreskreis zu einer Einladung, bewusster mit den Rhythmen von Natur und Leben zu leben.


Jahreskreis und Mond
Der Jahreskreis folgt vor allem dem Sonnen- und Jahreslauf. Die Mondphasen bilden daneben einen kürzeren Rhythmus von Neubeginn, Entwicklung, Höhepunkt und Loslassen.
Beide Zyklen können sich ergänzen: Der Jahreskreis gibt den großen Rahmen des Jahres, während die Mondphasen kleinere wiederkehrende Rhythmen sichtbar machen.
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